- Erfolgreich im Gleichgewicht -

Ende Juli fand unser seit langem geplantes EVOPÄD-Treffen statt. Durch Corona musste sie leider im Frühling verschoben werden. Eine Freundin lud mich und 4 weitere Freundinnen zu sich auf ihre Balkonterrasse ein. Nach gemütlichem Kaffee mit leckerstem Kuchen durfte ich meine Arbeit, meine Mission – Was mir am Herzen liegt - und Einblicke in meine Praxiserfahrung vortragen. Der Schwerpunkt lag bei dieser Gruppe auf berufliche Themen.

Ich bereitete Plakate vor. Über STRESS und negative Erfahrungen. Über unser Potential, welches aufgrund des persönlichen Erfahrungsgutes und der dadurch entstandenen Blockaden kaum genutzt wird. Und über die 7 Gleichgewichte, die – wenn man sie hat - jedem seine Fähigkeiten und Talente stressfrei leben lässt. Die geniale Methode der Evolutionspädagogik macht dies möglich. 7 Wahrnehmungsbereiche mit 7 Bandbreiten von stufenspezifischen Verhaltensweisen kennen und leben lernen. Wie z.B. Ausharren und Loslegen oder Anstiften und sich anpassen können, müssen je nach Situation gleichermaßen möglich sein. Das bedeutet Gleichgewicht – die Wahl haben zwischen situationsbedingten Verhaltensweisen.

Besonders das Ergebnis einer Studie, dass 65% aller Berufstätigen unzufrieden in ihrem Job sind, sagte alles. Zustimmend verfolgten die Mädels, wie Erfolg und glücklich sein mit der stressfreien Nutzung des eigentlichen Potentials zusammenhängt. Blockaden bremsen uns aus. Aber wer im Gleichgewicht ist und neue Herausforderungen meistern oder auch mit schwierigen Situationen bewusst und kompetent umgehen kann, wird sich positiv weiterentwickeln und dazulernen.

Spannend für mich war die Abschlussrunde. Auf die Frage, „Was nehmt ihr heute mit?“, bekam ich hervorragende und unterschiedliche Antworten. Vielen Dank dafür. J :

  • Eine Teilnehmerin hat es für sich und die anderen nochmal passend zusammengefasst: „Jeder hat seine Erfahrungen im Leben. Besonders die frühkindlichen Erfahrungen prägen uns. Hinzu kommen auch übertragene Werte oder Erlebnisse vom Elternhaus.“ Ihr ist besonders klargeworden, dass sich dadurch die eigenen Verhaltensweisen erklären lassen und konnte das auch auf sich beziehen.
  • Eine weitere Teilnehmerin reflektierte besonders die unterschiedlichen Aufgaben der rechten und der linken Gehirnhälfte – von unserem logisch-analytischem Gehirnbereich und dem kreativ-intuitivem Gehirnbereich. „Ich bedauere es, dass ich derzeit meine kreative Seite vernachlässige.“ Der Alltag und der Beruf fordern hauptsächlich das logische Denken. Dabei sei ihre Leidenschaft in Kindheit und Jugend kreatives Gestalten gewesen. Ein Grund für sie, sich diesem wieder mehr zu widmen. J
  • Und eine weitere Erkenntnis einer Teilnehmerin betraf unser Reflexgehirn. „Es ist zwar bekannt, dass unser Reflexgehirn überlebenswichtige Aufgaben übernimmt. Aber mir war die dominante Rolle für unser Verhalten nicht bewusst gewesen.“  Die Evolutionspädagogik betrachtet auch die reflexartigen Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen. Ist der Stressor für denjenigen zu groß, wird die Situation reflexhaft. Dies äußert sich dann durch blitzschnelles Handeln in Form von Starre, Weglaufen oder Angriff.  Sprache oder „Darüber reden“ ist hier noch nicht möglich. Nur die Evolutionspädagogik kann durch entsprechende Bewegungsübungen Einfluss auf diese Reflex-Stufen nehmen. So wird erreicht, dass in zukünftigen ähnlichen Situationen ein bewusstes und kompetentes Handeln möglich ist.

Zuletzt möchte ich mich noch über das schriftliche Feedback bedanken: Aussagen wie, „Vielen Dank für die tolle und aufschlussreiche Arbeit.“ „Ein sehr schöner und informativer Nachmittag.“ und „Ich freue mich schon sehr auf unser nächstes Treffen.“, sind Lohn genug und bestätigen mich immer wieder in meinem Tun!

Das nächste Treffen ist auch schon geplant. J Im Spätsommer treffen wir uns in der Natur und die Teilnehmer(innen) dürfen eine geführte Waldbegegnung erleben. Die Begeisterung auf meinen Vorschlag war groß. In meiner Waldbegegnung (eigene Bezeichnung) kann man seinen unbewussten Themen begegnen und diese in der wunderbaren Umgebung der Natur auflösen. Jeder für sich und jeder in seinem Tempo. Ich freue mich schon sehr darauf.

Herzliche Grüße,

Cornelia Gschrey